Eisenmangel Behandlung

Eisenmangel Behandlung

Die unterschiedlichen Behandlungen eines Eisenmangels

Eine ausreichende und fundierte Eisenmangel Behandlung ist dringend notwendig, um negative Folgen zu vermeiden. Um es vorneweg zu sagen, die richtige Behandlung bei einem Eisenmangel ist von vielen Faktoren abhängig und muss daher individuell angepasst werden.

Am besten von einem Arzt, denn nur dieser kann anhand eines Blutbildes die tatsächlichen Werte des Eisens im Blut bestimmen und so die optimale Behandlung darauf abstimmen. Jedoch gibt es dabei unterschiedliche Behandlungsmethoden und diese sind es durchaus wert das man sie einmal genau erläutert.

Ein kurzer Einblick in die Geschichte der Eisenmangel Behandlung

Interessanterweise ist die Eisenmangel Behandlung übrigens gar nicht einmal so alt wie man vielleicht augenscheinlich meint. So wurde nämlich erstmals im Jahre 1957 das Eisenmangelsyndrom offiziell an einer österreichischen Universität beschrieben und erst im Jahre 1980 machten große Pharmakonzerne darauf aufmerksam.

Eigentlich ein wahrlich erstaunlicher Aspekt, denn schließlich braucht der Mensch seit jeher Eisen um existieren zu können und es ist vielleicht sogar erschreckend, dass man erst so spät auf die essentielle Bedeutung von Eisen aufmerksam wurde. Jedoch kann man als kleine Rechtfertigung dazu anführen, dass sich gerade in den letzten Jahren unsere Lebensweise erheblich verändert hat und früher Mangelerkrankungen wie der Eisenmangel nicht die Präsenz besessen hatten, wie diese sie heute haben.

Die Menschen früher hatten schlichtweg einen anderen Lebensrhythmus, eine andere Ernährungsweise und vielleicht auch eine andere Lebenseinstellung. Heute hingegen sind viele Werte die damals noch Bedeutung hatten, längst nicht mehr von einer prägenden Dominanz gefestigt, was sich tagtäglich in Begebenheiten wie dem Stress, der falschen Ernährung oder auch dem mangelnden Interesse offenbart.

Aufgrund dieser Aspekte lässt sich damit vielleicht auch die immense Zahl der weltweit betroffenen Menschen erklären, die dabei jeden Tag beachtlich steigt. Denn noch heute ist der Eisenmangel bisweilen ein Phänomen, dem man schlichtweg nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt und das mittlerweile sogar als eine globale Volkserkrankung angesehen werden kann.



Eisenmangel Medikamente

Dabei ist erschreckend, dass man Statistiken nach davon ausgehen kann, dass weltweit gesehen die Zahl der Betroffenen sich prozentual derzeit auf einen Anteil von über 92 Prozent Frauen festigt, und Männer nur selten an einen akuten sofort behandlungswürdigen Eisenmangel leiden.

Diese Zahl beruht dabei schlichtweg auf dem Aspekt, dass Frauen einfach aufgrund von der monatlichen Periode, einer Schwangerschaft oder auch den Wechseljahren schlichtweg ein höheres Risiko besitzen, einen Eisenmangel zu erleiden. Denn gerade in diesen Lebensphasen verbraucht der Körper enorm viel Eisen und ist oftmals nicht in der Lage, dieses über die tägliche Ernährung aufzunehmen.

Die Eisenmangel Behandlung bei Risikogruppen

Frauen stehen daher an der ersten Stelle der sogenannten Risikogruppenliste eines Eisenmangels, wobei ihnen dicht Sportler, Kinder, Blutspender sowie auch Senioren folgen. All diese Risikogruppen nehmen dabei Statistiken nach weniger Eisen zu sich, als sie tagtäglich verbrauchen und damit befinden sie sich aus fachlicher Sicht in einer permanenten Unterversorgung.

Dieses Defizit ist dann in den meisten Fällen auf normalen Wegen kaum auszugleichen und daher ist dann eine entsprechende Eisenmangel Behandlung unbedingt von Nöten. Oftmals sieht dann eine solche Behandlung eine externe Zufuhr von Eisenpräparaten oder auch hochdosierten Supplementen vor, denn die sogenannten Risikogruppen können ihr Eisendefizit allein durch die tägliche Ernährung nicht ausgleichen.

In einem solchen Fall werden dann nach einem eingehenden Blutbild und der Analyse der Blutwerte oftmals hochdosierte Tabletten, Pillen oder auch Säfte verschrieben, die sich ergänzen mit einem ausgewogenen und vor allem eisenreichen Ernährungsplan. Diese Handhabung der Eisenmangel Behandlung mit Supplementen ist dabei gerade bei Risikogruppen die nahezu gängige Methode.

Eisenmangel Behandlung und individuelle Faktoren

Eine weitere und nur in gravierenden Einzelfällen praktizierte Behandlung von Eisenmangel ist dann die Eiseninfusion. Bei dieser Behandlung die zumeist bei Patienten mit einer vorausgegangenen schweren Operation zum Einsatz kommt, wird der Betroffene durch das Setzen einer Infusion mit einer sehr hohen Konzentration Eisen behandelt.

Diese Behandlung widerspricht dabei dem gängigen Körperverhalten, denn normalerweise wird das Eisen über den Zwölffingerdarm aufgenommen. Bei einem Menschen der mittels einer Eiseninfusion behandelt wird, gelangt das hochdosierte Eisen auf direktem Weg in den Blutkreislauf und sorgt hier sofort für eine Regenration des Eisengehalts.

Eine weitere Behandlung eines Eisenmangels, die gerade in der Homöopathie oftmals Anklang findet, ist die Methode der Eigenbluttherapie. Hierbei wird dem Betroffenen Blut entnommen, dieses wird in einem festgelegten Mischverhältnis mit Substanzen vermengt und dann in geringen Dosierungen dem Patienten wieder zugefügt.

Diese Behandlung eines Eisenmangels entspricht dabei dem Leitsatz der Homöopathie, in dem sich der Körper aus eigenen Kräften mittels der Konfrontation regeneriert. Parallel dazu wird gerade in der Homöopathie eine zusätzliche Eisenbehandlung mit natürlichen Eisenquellen angestrebt, bei der der Betroffene dann mittels natürlicher Eisenessenzen oder eisenreicher Nahrungsmittel seine Eisendepots erhöht.

Abschließend bleibt anzumerken, dass jede Behandlung bei einem akuten Eisenmangel unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte, denn nur ein Arzt kann die individuell passende Therapie abwägen so das diese im Sinne des Betroffenen agiert. Eine frühzeitige und ausreichende Eisenmangel Behandlung ist auf jeden Fall anzuraten.



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