Eisenmangel Untersuchung

Eisenmangel Untersuchung

Die Eisenmangel Untersuchung – wie wird ein Eisenmangel festgestellt

Der einzige Weg um diese Erkrankung festzustellen ist kurz gesagt eine Eisenmangel Untersuchung bei einem Arzt. Denn nur dieser kann anhand einer Untersuchung sowie einem Blutbild feststellen, ob ein Eisenmangel vorliegt oder ob es andere Gründe für das oftmals vorhandene Unwohlsein gibt, mit dem sich ein Eisenmangel bemerkbar macht.

Gründe oder Symptome die für einen Eisenmangel sprechen, sind dabei körperliche oder psychische Beeinträchtigungen wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, eingerissene Mundwinkel oder auch poröse Haare oder Nägel. All das sind klassische Anzeichen die für einen Eisenmangel sprechen, aber deren Ursache eben letztendlich nur eine genaue Untersuchung offenbaren kann.

Der Ablauf einer Eisenmangel Untersuchung

Dabei läuft eine Eisenmangel Untersuchung bei dem bloßen Verdacht auf eine Unterversorgung mit Eisen zumeist nach dem gleichen Prinzip ab und es empfiehlt sich hier jeden, wahrheitsgemäß und zusammen mit dem Arzt zu agieren. Denn dieser wird zunächst einmal Fragen über Lebensgewohnheiten, über die Ernährung sowie auch über persönliche Umstände stellen.

Mitunter sind dabei diese Erkundigungen durchaus persönlich, vielleicht auch so manchen unangenehm aber man sollte immer im Sinne der eigenen Gesundheit agieren und hier keine falsche Scham walten lassen. Denn der Arzt unterliegt der Schweigepflicht und er agiert im Sinne des Patienten.

Fragen die bei einer solchen Untersuchung häufig vorkommen, sind dabei etwa die Frage nach dem erhöhten Bedarf. Dieser ist beispielsweise dann gegeben wenn eine Schwangerschaft vorliegt, man beständig Sport treibt, man eine Fehlgeburt zu bewältigen hat oder auch bei Kindern während des Wachstums.

Die Frage nach dem erhöhten Bedarf bedeutet demnach dem Arzt Einblicke in die täglichen Gewohnheiten zu geben, wobei sich diese ergänzen mit den Fragen nach der Ernährungsweise. So wird sich hier der Arzt bei einer Untersuchung erkundigen, ob man viel Kaffe oder Tee konsumiert, ob man vielleicht Vegetarier ist oder ob man sich überwiegend ballaststoffreich ernährt.

Denn all das sind natürliche Eisenhemmer, welche die Aufnahme von Eisen beeinträchtigen können. Ein weiteres Thema bei der Untersuchung auf einen Eisenmangel ist dabei das umfassende Thema der potenziellen Eisenstörungen. Diese können beispielsweise ein regelmäßiger Konsum von Nikotin oder Alkohol sein, Diäten, Blähungen oder auch Durchfall sowie eventuelle Krankheiten in der Familie. Auch die Frage nach regelmäßig eingenommen Medikamenten wie Verhütungsmitteln oder Schmerzmitteln wird hier sicherlich gestellt werden.

All diese Fragen geben dem Arzt Einblick in die Lebensweise, welche den Eisenmangel erheblich beeinflussen kann. Parallel dazu werden dann bei einer Eisenmangel Untersuchung auch Erkundigungen nach eventuellen übermäßigen Verlusten gestellt. Diese sind dann gegeben, wenn man unter sehr starken Menstruationsblutungen leidet, man häufiger Nasenbluten hat oder auch bei aktiven Blutspendern.

Es ist wichtig, gerade diese Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, auch wenn gerade vielen Frauen die Frage nach der Periode und deren Stärke bisweilen unangenehm ist. Aber nur so kann auf eine Untersuchung eine individuell angepasste und erfolgreiche Eisenbehandlung erfolgen.

Das Blutbild – ein fester Part bei der Eisenmangel Untersuchung

Nach dem ersten Gespräch bei einer Eisenmangel Untersuchung erfolgt dann stets die Erstellung eines Blutbildes. Hierbei wird dem Betroffenen eine kleine Menge Blut abgenommen, welches dann mittels Labordiagnostik analysiert wird. Das hierbei analysierte Blut gibt dann wesentliche Aufschlüsse über den Blutwert sowie dem Eisengehalt im Blut.

Fachbegriffe die hierbei immer vorkommen, sind der Ferritinwert, welcher das Speicherprotein bezeichnet, der Hämoglobin Wert sowie der Erythrozyten Wert, der die Blutkörperchen beschreibt. Interessanterweise gibt es hierbei keine offiziellen Grenzwerte die einen Eisenmangel strikt festigen und belegen.

Dieser Aspekt beruht dabei schlichtweg auf der Tatsache, dass ein Eisenmangel sehr schleichend vor sich geht und sich sehr spät bemerkbar macht. Zudem können Erkrankungen oder Entzündungen im Körper den Ferritinwert beeinflussen und hier ein falsches Ergebnis aufzeigen.

Daher wird bei einer Eisenmangel Untersuchung auch immer gleichzeitig der CRP Wert – der Entzündungspegel im Körper sowie das Leberprotein LAT bestimmt. Nur wenn diese beiden Werte normal sind, kann der Ferritinwert einen optimalen Aufschluss über den köpereigenen Eisenhauhalt zulassen.

Als Richtwerte bezüglich des Ferritinwerts haben sich dabei bestimmte Werte weitegehend durchgesetzt. Agiert beispielsweise der Ferritin Wert unter 15 ug/l sind die körpereigenen Eisenspeicher vollkommen entleert. Ein Wert der bei 30 bis 50 ug/l agiert, zeigt auf das hier durchaus Eisenbedarf besteht, wobei dieser Wert als Grauzone tituliert werden kann.

Werte über 50ug/l hingegen zeigen, dass der Eisengehalt im Körper passt und hier genügend Eisen vorhanden ist. Wichtig ist dabei noch, dass diese Werte nur bei einem Eisenmangel ihre ungefähre Richtigkeit haben, aber sich keinesfalls auf die Erkrankung Eisen Anämie projektieren lassen.

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