Eisenmangel Depressionen

Eisenmangel Depressionen

Eisenmangel und Depressionen- wenn die Seele rebelliert

Eisenmangel Depressionen – auf den ersten Blick zwei Begriffe, die nicht wirklich viel miteinander zu tun haben. Denn wahrlich ist das eine körperlicher Natur, während das andere oftmals als ein Spiegelbild unserer Seele tituliert werden kann. Und dennoch haben diese beiden Offensiven weitaus mehr miteinander zu tun, als man augenscheinlich annehmen könnte.

Denn eine falsche Ernährung oder auch eine ungesunde Lebensweise aus der ein Eisenmangel resultiert, zeigt sich nicht immer nur in reinen körperlichen Beschwerden. Sondern auch immer öfter rebelliert die Seele und reagiert geradezu sensibel auf die körperfeindliche Lebensweise, die wir Menschen tagtäglich mit unserer Ernährung praktizieren.

So ist es aufgrund zahlreicher Studien nahezu unumstritten, dass sich falsche Ernährungsgewohnheiten nicht nur in Form von Symptomen einer Unterversorgung mit Mineralelementen, Übergewicht oder auch physischen Problemen äußern, sondern sich auch immer öfter in Form von psychischen Folgen bemerkbar machen. Und das sind dann beispielsweise Depressionen.

Leider wird bis heute oftmals noch sehr selten der Rückschluss von einer falschen Ernährung auf die mittlerweile durchaus sehr häufige Krankheit Depressionen gezogen und wahrlich noch öfter wird das Wort Depressionen auch noch viel zu leicht genommen.

Denn während praktisch erwiesen ist, dass rund 35 Prozent aller Tumorerkrankungen und immerhin mehr als 50 Prozent aller arterieller Hypertonie Fälle auf eine falsche Ernährung zurück zu führen sind und gerade Volkskrankheiten wie Diabetes Mellitus Typ 2 kaum eine andere Ursache als eine falsche Ernährung zulassen, wird bei auftretenden Depressionen noch viel zu sorglos mit diesem durchaus plausiblen Grund umgegangen.

Vielleicht resultiert dabei diese Handhabung auch daraus, dass man einfach dem Begriff Depressionen zu wenig Aufmerksamkeit schenkt und gerade im Volksmund die Krankheit Depressionen auch viel zu oft gleichgesetzt wird mit Schwäche oder auch einer mangelnden Belastbarkeit.

Aber, und das ist zu betonen, Depressionen sind nicht nur vorübergehende Phasen, die ein jeder Mensch einmal erleben kann. Sondern Depressionen sind eine ernst zunehmende Krankheit und können das Leben sehr stark beeinflussen. Daher sind Depressionen auch unbedingt behandlungsnotwendig und man muss diese ernst nehmen – sowohl als Betroffener als auch als Außenstehender.



Eisenmangel Medikamente

Woher kommen Eisenmangel Depressionen?

Sicherlich stellt sich nun die berechtigte Frage, wie es sein kann das ein Eisenmangel auch psychische Folgen wie Depressionen haben kann. Nun dazu muss man sich zunächst einmal die körperlichen Funktionsabläufe betrachten.

Eisen zum Beispiel übernimmt im Körper essentiell notwendige Aufgaben, wie die Bildung der roten Blutkörperchen, den Sauerstofftransfer sowie auch die Regeneration von Muskeln und Gewebezellen. Kommt es nun aufgrund eines Eisenmangels zu einer minderen Versorgung, reagiert der Körper vielseitig darauf.

Zum einen natürlich in Form der körperlichen Nebenwirkungen eines Eisenmangels. Das sind dann Symptome wie rissige Lippen, blasse Haut oder auch brüchige Haare und Fingernägel. Zum anderen treten dann physische Folgen auf wie etwa Müdigkeit, Benommenheit oder auch Aggressivität, die sich oftmals gravierend auch auf die psychischen Folgen auswirken.

Denn sicherlich liegt es nahe, dass gerade emotionale Nebenwirkungen durchaus auch die Psyche eines Menschen beeinflussen. So macht sich eine ständige Müdigkeit oder auch eine Gereiztheit eben auch in der Seele bemerkbar.

Jedoch gibt es eben auch funktionale Zusammenhänge zwischen Depressionen und Eisenmangel, die sich aufgrund der körpereigenen Abläufe festigen. So kommt es bei einem Eisenmangel beispielsweise zu einer verminderten Versorgung des Gehirns mit wichtigen Makro- und Mikronährstoffen sowie auch einer schlechten Sauerstoffversorgung.

Da unser Gehirn im Vergleich zum restlichen Körper eine überdurchschnittliche Menge all dieser Elemente benötigt, machen sich hier Defizite sehr schnell bemerkbar und werden sofort weitergegeben an das Nervensystem. Diese schnelle Reflektion resultiert dabei daraus, dass die Gehirnmasse aus rund 60 Prozent Fettmolekülen besteht, die einerseits sehr anfällig auf Veränderungen reagiert. Und die zum anderen der Sitz von zahlreichen Nervenzellen ist.

Die Gehirnmasse selbst kann nämlich entgegen des restlichen Körpers keinen oxidaktiven Stress vertragen und ist nicht in der Lage Fettsäuren zu verbrennen. Das bedeutet das unser Gehirn permanent auf einen hohen Antioxidanzienbedarf angewiesen ist und Glukose braucht, um Schadstoffe abzutransportieren.

Dieser Abtransport kann jedoch dabei nur erfolgen, wenn gehaltvolles Blut ungehindert die Hirnschranke passieren kann und es zu keiner Unterversorgung kommt. Diese stellt sich jedoch dann unweigerlich ein, wenn ein Körper ein Defizit wie etwa einen Eisenmangel besitzt, da Eisen ein elementarer Bestandteil des Blutes ist und eben vom Körper nicht selbst produziert werden kann.

Eisenmangel Depressionen – ein Fazit

Salopp gesagt und ohne Rücksicht auf hochtrabende körperliche Abläufe könnte man nun sagen, dass einfach das Gehirn Eisen braucht um zu funktionieren. Denn wenn das Gehirn kein Eisen bekommt, reagieren die Nerven sensibel auf alle wesentlichen Veränderungen und was das bedeutet, liegt sicherlich nahe.

Denn Eisenmangel Depressionen sind nichts anderes als eine Erkrankung der Nerven, wobei man erwähnen muss, dass Nervenerkrankungen sehr, sehr vielseitig sein können und man diese unbedingt behandeln lassen muss.



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