Eisenmangel Fieber
Eisenmangel Fieber
Das Fieber und der Eisenmangel – wenn der Körper rebelliert
Eisenmangel Fieber, ein wenig bekannter Zusammenhang. Man glaubt es vielleicht kaum, aber Fieber und Eisenmangel haben mehr gemeinsam als man auf den ersten Blick vermutet. Denn zum einen hat nahezu ein jeder schon mal Fieber gehabt, nahezu jeder sechste Bürger hat einen Eisenmangel und ja zum anderen sind beides Symptome die zeigen, dass der Körper rebelliert oder etwas braucht.
So ist entgegen der weitläufigen Meinung nämlich Fieber schlichtweg keine Ursache für eine Krankheit sondern vielmehr ein Symptom das zeigt, dass im Körper etwas nicht stimmt. Auch der Eisenmangel mit seinem zahlreichen Nebenwirkungen ist kurz gesagt nichts anderes als eine körpereigene Antwort auf Umstände die eine Gegenmaßnahme erfordern.
Daher haben Fieber und Eisenmangelsymptome vermutlich mehr gemeinsam als man augenscheinlich annehmen kann. Jedoch gibt es noch einen anderen Aspekt der beachtenswert ist wenn es um die Konstellation Fieber und Eisenmangel geht.
Wer Fieber hat, muss seinen Eisenhaushalt Aufmerksamkeit schenken
Denn wer unter Fieber leidet, der verliert mehr Körperflüssigkeit als normalerweise und erhöht damit wesentlich seinen Eisenverbrauch. Daher ist die Konstellation aus Fieber und Eisenmangel eigentlich nahezu untrennbar verbunden und man sollte diese gerade in Zeiten von Grippewellen und Co beachten.
So ist es nahezu unumstritten, dass ein jeder der beispielsweise an einer Erkältung oder auch einen Magen Darm Virus erkrankt, mehr Körperflüssigkeit verliert als unter normalen Umständen. Sei es durch das Schwitzen, durch erhöhte Ausscheidungen oder auch eine unzureichende Nahrungsaufnahme sowie eine mangelhafte Flüssigkeitszufuhr- der Körper bekommt schlichtweg in Zeiten einer Erkrankung weniger als er braucht.
Daneben beeinträchtigen gerade bei Erkrankungen mit Fieber auch verordnete Arzneimittel die Aufnahme des dringend erforderlichen Eisens, dass der Körper nun besonders stark benötigt. So wirken sich gerade Medikamente wie Penicillin oder auch Antibiotika wesentlich auf die körpereigene Eisenaufnahme aus und vermindern diese nachhaltig.
Dies resultiert dabei nicht zuletzt aus dem Aspekt, dass der Körper Eisen durch den Zwölffingerdarm aufnimmt und gerade diese Körperregion sehr sensibel auf alle etwaigen Einflüsse reagiert. Bei einer Erkrankung ist daher unbedingt auf eine ausreichende Eisenzufuhr zu achten, denn nur so kann der Körper sich regenerieren und die Höchstleistung bringen, die gerade das Symptom Fieber erfordert.
Ergänzend lässt sich zudem an dieser Stelle anmerken, dass Fieber nicht zwangsläufig immer nur mit klassischen Erkrankungen wie einer Erkältung, einer Grippe oder auch nach einer Operation auftreten muss. Sondern es gibt weitaus mehr Erkrankungen die Fieber verursachen können und die ihren Ursprung oftmals auch in der psychischen Welt haben.
So können gerade Stress, Hektik oder auch persönliche Umstände Fieber hervorrufen und zeigen das der Körper Alarm schlägt. Gerade dann spielt Eisen zumeist eine sehr dominierende Rolle, denn das Mineralelement ist ein sekundärer Bestandteil den Nerven und Gefäße unbedingt brauchen.
Eisenmangel Fieber – hier muss der Arzt tätig werden
Es ist daher sicherlich empfehlenswert, den Arzt des eigenen Vertrauens bei einer plötzlichen Erkrankung oder beständigen Unwohlsein einmal auf das Zusammenspiel zwischen Fieber, Eisenmangel und Vitaminhaushalt anzusprechen. Denn das sind Zusammenhänge die oftmals untrennbar verbunden sind und den Weg in das gesunde Leben öffnen, sofern sie individuell abgestimmt sind und das kann nur ein Arzt.