Eisenmangel Haarausfall
Eisenmangel Haarausfall
Haarausfall und Eisenmangel reichen sich oft die Hand
Eisenmangel Haarausfall ist nicht selten. Ein volles dichtes Haar, eine wallende Haarpracht oder einfach nur glänzendes attraktives Haar ist für viele
Menschen ein Wunschtraum. Denn gerade Haare sind seit jeher untrüglich mit dem Begriff der Attraktivität verbunden und symbolisieren Schönheit, Anmut und Charisma.
Das ist seit Jahrtausenden so und allein anhand alter Aufzeichnungen kann man nachvollziehen das bereits die alten Ägypter eine dichte glänzende Mähne zu ehren wussten. Haare sind das Sinnbild für Attraktivität und vermutlich keiner anderen Offensive schenken Frauen als auch Männer gleichsam soviel Aufmerksamkeit.
Daher ist es für beide Geschlechter gleichsam schlimm, wenn sich plötzlich ein unerklärlicher Haarausfall einstellt und man beim morgendlichen Kämmen der Haare feststellen muss, dass sich immer mehr Haarsträhnen in der Bürste sammeln. Vehement wird dann oft die eigene Haarpracht und Kopfhaut in Augenschein genommen und so manch einer erschrickt wenn er plötzlich lichte Stellen findet.
Dabei kann ein plötzlicher Haarausfall zahlreiche Ursachen haben, wobei jedoch der häufigste Grund – sofern eine anderweitige Erkrankung ausgeschlossen werden kann – ein Eisenmangel ist. Haarausfall und Eisenmangel das gehört nahezu fest zusammen und kommt entgegen der weitläufigen Meinung nicht nur während einer Schwangerschaft vor.
Sondern vielmehr ist ein Haarausfall aufgrund eines Eisenmangels heutzutage nahezu schon alltäglich, da viele Menschen ihren Körper nicht ausreichend mit dem essentiellen Spurenelement Eisen versorgen. Diese Versorgung ist aber mehr als wichtig, denn Eisen ist einerseits zwar einer der lebensnotwendigen Stoffe die der Körper für zahlreiche Abläufe braucht, aber andererseits kann der menschliche Körper Eisen nicht selbst bilden.
Wie erkennt man Eisenmangel Haarausfall?
Jedoch ist nicht jeder Haarausfall durch einen Eisenmangel bedingt, denn es gibt viele Gründe für einen Haarausfall. Es gilt daher zunächst abzuklären, ob es sich um einen Eisenmangel
bedingten Haarausfall handelt, der oft auch als diffuser Haarausfall bekannt ist. Von einem diffusen Haarausfall spricht man dabei erst dann, wenn Haare über die gesamte Kopfhaut verteilt ohne erkennbares Muster ausfallen.
Ein Gegenpart hierzu wäre beispielsweise der bekannte kreisrunde Haarausfall, der oftmals genetische Ursachen besitzt. Um dies abzuklären und um andere Ursachen auszuschließen, ist es notwendig eine ärztliche Diagnose erstellen zu lassen. Bei dieser wird ein Blutbild erstellt, dass Aufschluss über den Eisenspiegel im eigenen Blut gibt, den sogenannten Hämoglobinwert sowie den Ferritinwert.
Der Ferritinwert zeigt dabei die Eisenressourcen im Körper an, welcher dann erkennen lässt, ob der Körper über genügend Eisenspeicher verfügt. Ist dieser Wert minimal kann man davon ausgehen, dass sofern es keine andere Ursache gibt, der Eisenmangel verantwortlich für den Haarausfall ist. Zum leichteren Verständnis kann man sich die Rolle des Eisens im Körper wie einen Zug vorstellen.
Der Eisenzug übernimmt dabei neben seiner Aufgabe der Blutkörperchenbildung auch die Rolle des Sauerstofflieferanten und versorgt im menschlichen Körper alle Organe, Muskeln, Zellen und das Gewebe mit lebensnotwendigem Sauerstoff, der wiederum verantwortlich ist für Regeneration und Funktionsabläufe.
Ist diese Eisenversorgung dann beispielsweise durch einen Eisenmangel gestört, beschränkt sich der Körper darauf, die lebenserhaltenden Funktionen wie Lunge und Herz zu versorgen und schränkt die Versorgung von “nebensächlichen” Begebenheiten wesentlich ein. Man könnte daher sagen, dass der menschliche Körper eine mitdenkende “Maschine” ist, die bei einer Unterversorgung salopp gesagt rational denkt und Prioritäten setzt, zu denen bei einem Eisenmangel die Haarpracht nicht gehört.
Bei Eisenmangel Haarausfall ist eine eisenreiche Ernährung notwendig
Um den Körper jedoch nicht zu einer salopp gesagten Rationalisierung zu zwingen, kann man gerade hinsichtlich des Haarausfalls durch einen
Eisenmangel eigeninitiativ tätig werden. So ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Eisen der erste Schritt zu einer attraktiven Haarpracht.
Dies kann durch Nahrungsergänzungen geschehen oder auch mit einer ausgewogenen eisenreichen Ernährung. Lebensmittel die als wahre Eisenlieferanten bekannt sind, gibt es dabei viele und man kann Rindfleisch, Fisch, grüne Gemüsesorten sowie auch Hülsenfrüchte an dieser Stelle anführen.
Jedoch ist es gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht einfach, sich jeden Tag ausgewogenen zu ernähren und damit den Körper die notwendige Dosierung von rund 10 Milligramm Eisen zur Verfügung zu stellen.
Zumal man beachten muss, dass der Körper Eisen nur in Kombination mit anderen Vitaminen und Spurenelementen vollwertig aufnehmen kann. In diesem Fall eignen sich Nahrungsergänzungen oder auch hochwertige Eisenpräparate besonders, denn diese versorgen den menschlichen Körper mit dem lebensnotwendigen Mineral. Dem Eisenmangel Haarausfall kann damit in vielen Fällen entgegengewirkt werden.
