Gegen Eisenmangel
Gegen Eisenmangel
Aktiv gegen Eisenmangel vorgehen
Der Mensch braucht Eisen wie die Luft zum Atmen und daher muss man gegen einen Eisenmangel unbedingt etwas tun. Denn Eisen
verliert der Mensch jeden Tag und da der Körper das lebenswichtige Mineralelement nicht selber bilden kann, muss man auf eine ausreichende tägliche Zufuhr von Eisen achten.
So verliert ein jeder Mensch täglich zwischen ein und drei Milligramm Eisen durch Schwitzen, den Toilettengang oder auch durch den normalen Zellenverbrauch. Je nach Lebensalter und Lebenssituation erhöht sich dieser Eisenverbrauch etwas und variiert erheblich. Gerade Kinder sowie Frauen während der Menstruation oder auch während einer Schwangerschaft einen weitaus höheren Bedarf an Eisen.
Auch Sportler und sehr aktive Menschen besitzen oftmals einen höheren Verbrauch und müssen dementsprechend auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten und diese anpassen. Generell liegt dabei die empfohlene Menge Eisen bei rund 10 bis 15 Milligramm Eisen, wobei ein jeder Körper diese Menge nicht vollkommen verwenden kann.
Man kann davon ausgehen, dass die Bioverfügbarkeit von aufgenommenen Eisen bei rund 1,5 Milligramm agiert. Dies resultiert dabei aus der natürlichen Verwertung des Körpers, da Eisen generell über den Zwölffingerdarm aufgenommen wird. Je nach Art der Eisenzufuhr ist diese Verwertung oftmals anders geprägt.
So wird Eisen aus tierischen Erzeugnissen wie etwa Rindfleisch, Fisch oder auch Leber anders vom Körper resorbiert als beispielsweise pflanzliche Eisenstoffe, die eine mindere Verwertbarkeit besitzen. Wer gegen einen akuten Eisenmangel vorgehen möchte, muss daher auf eine hohe Qualität der Eisenzufuhr achten und entsprechend vielleicht sogar auf Supplemente zurückgreifen.
Wie bemerkt man die Erkrankung und was gegen Eisenmangel tun?
Eisen ist ein lebensnotwendiges Mineralelement, das im Körper zahlreiche Funktionen übernimmt und daher muss man gegen einen Eisenmangel immer etwas unternehmen. Jedoch ist der Eisenmangel ein schleichendes Phänomen, da der menschliche
Körper immer bis zu 27 Prozent Eisen seines Verbrauches eingelagert hat.
Bis es zu einer akuten Unterversorgung kommt, dauert es daher oftmals relativ lange. Jedoch sollte man es niemals so weit kommen lassen und ein jeder Körper macht sich rechtzeitig mit gewissen Eisen Alarmmerkmalen bemerkbar. So leiden viele Menschen die einen wesentlichen Eisenmangel besitzen unter Schlaflosigkeit, sie sind gereizt und können sich kaum konzentrieren.
Haut und Schleimhäute nehmen eine blasse Farbe an und zudem fühlt man sich schlicht lustlos oder unwohl. Dabei ist zu beachten, dass natürlich andere organische Ursachen ausgeschlossen werden müssen, ehe die Diagnose Eisenmangel gestellt werden kann.
Wer zählt zur Risikogruppe und was können diese gegen Eisenmangel tun?
Gegen Eisenmangel kann man sehr vieles tun und das sollten dabei nicht nur die sogenannten Risikogruppen berücksichtigen. Denn auch wer nicht
zu einer solchen Gruppe gehört, braucht Eisen zum Leben und muss wesentliche Umstände in der Ernährung sowie im Leben berücksichtigen.
Zu den genannten Eisenmangel Risikogruppen gehören dabei vorrangig Menschen die einen erhöhten Bedarf haben. Das können Frauen während der Menstruation sein, werdende Mütter, Frauen die mit künstlichen Hormonen/Verhütungsmitteln verhüten, Menschen die regelmäßig Blut spenden, Kinder und Jugendliche während der Wachstumsperiode, Sportler sowie auch Menschen die eine schwere Operation hinter sich haben.
Auch wer regelmäßig Schmerzmittel wie beispielsweise Aspirin nimmt, leidet oftmals unter einem Eisenmangel, da diese Medikamente die Eigenschaft der Blutverdünnung besitzen. All diese Risikogruppen sollten daher unbedingt bei ihrer Ernährung auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten und ihren persönlichen Speiseplan mit eisenreichen Lebensmitteln schmücken. Zudem sind auch Eisen Supplemente eine sinnvolle Ergänzung, wobei man diese individuell auf den eigenen Verbrauch anpassen muss um gegen Eisenmangel zu wirken.
